Sonntag, 22. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#22)

Ein Boxsack. Ein kleiner. Genau genommen einer, der nicht mit Stoffresten oder gar Sand gefüllt ist, sondern ein Kinderboxsack. Er gehörte mal meinem Sohn, bis er den Besitz aufgab und das gute Stück herrenlos in meine Obhut stellte. Kinderfitnessgegenstände sollte nicht bei Erwachsenen in Schränken versteckt sein, während sich die armen Kleinen vor ihren Spielekonsolen und Computern langweilen. Ich mag mir gar nicht ausrechnen, wie viele junge Menschen kein ADHS hätten diagnostiziert bekommen, Ritalin verschrieben oder epileptische Anfälle durch das flackernde Farbspiel ihrer Bildschirme in Kauf nehmen müssen, wenn ich diesen Boxsack schon früher freigegeben hätte.

Liest sich ein wenig radikal, sarkastisch - möglicherweise -, ironisch - ganz gewiss -, was ich da geschrieben habe, aber ich sehe das mit Sorge. Seit meiner Kindheit treibe ich täglich Sport. Wir waren mit Rollschuhen und Hockeyschlägern auf der Straße, ich war in Sportvereinen, habe in der Gartenhütte meiner Eltern Liegestütz und Klimmzüge gemacht, hatte mich zum Joggen verabredet. So etwas prägt. Noch heute vergeht kein Tag ohne Sport und Bewegung. Ich schwöre: Körperlich wirke ich keinen Tag älter als 40 Jahre!

Heute sehe ich Kinder, die schwer atmen, wenn sie eine Treppe hoch steigen, die nicht einmal eine  einzige Kniebeuge können, geschweige denn, dass sie auf einem Bein stehen könnten, ohne sich mich zwei Händen festzuhalten. Das macht mich traurig.

Mein Sohn treibt seit Anfang das Jahres Sport mit mir. Das macht mich dahingegen glücklich. Inzwischen kann er sogar Kniebeugen. Wahrscheinlich nur, damit er tief genug runter kommt, um unauffällig unter meinem Bett nach seinem Kinderboxsack zu schauen - er ist ja schließlich kein Kind mehr. Ich hoffe nicht, dass er ihn eines Tages zurückfordert, denn der geht jetzt wieder an ein Kind. Eines, das gerettet werden mag. Wer hat eins?


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Tolles Fotoshooting heute mit Inge Kohrmann. Ihr lebt vegan und in der Wetterau? Meldet euch bei ihr. Wenn zehn, zwanzig zusammenkommen, gibt es vielleicht sogar eine Ausstellung. Ganz im Sinne der Sache 😍
© Inge Kohrmann

#portrait #porträt #fotoshooting #vegan #veganer #veganos #vegansofinstagram #vegansofig #vegansofwetterau #butzbach #wetterau #wetteraukreis #Hessen

Samstag, 21. April 2018

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Sie sind bereit. Heute dürfen sie das erste Mal im Freien sein. Sie freuen sich. Ich mich auch 😊 Aus Resten gebautes Gewächshaus, upgecycelte Töpfe und alte Tomatensorten... ÖKO-Triumphirat 😂 #gewächshaus #dachterrasse #urbangardening #tomaten #tomato #homegrown #diy #upcycling #reuse #wiederverwendbar #plastic #begreen #eco #öko #nachhaltig

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#21)

Noch etwas vom Dachboden: Seit meinem Umzug steht es ungenutzt herum. Es ist hübsch. Sehr schön. Schon allein dieser - zugegeben ähnlich beinhalteten - Attribute wegen sollte es täglich einer Nutzerin oder eines Nutzers Augen erfreuen: Mein Regal!

Zwar besuchte ich es regelmäßig, wenn ich meine Wäsche zum Trocknen nach oben brachte, aber Regale brauchen eine sinnvolle Beschäftigung. In der alten Wohnung hatte es eine solche. Es war im Küchendienst beschäftigt und trug Tag ein, Tag aus sämtliche Gewürze, die ein normaler Haushalt von jemandem der seinerzeit gut 100 Kochbücher besaß, benötigt: Ajowan, Anis, Annatto, Asant, Bärlauch, Bärwuz, Basilikum, Beifuß, Berbere, Bergkümmel, Bertram, Bockshornklee, Bohnenkraut, Borretsch, Brotklee, Brunnenkresse, Cardamom, Cayennepfeffer, Chili, Cilantro, Cumin, Curkuma, Curryblätter, Currykraut, Corrypulver (indisch und britisch), Dill, Dost, Eberraute, Engelwurz, Epazote, Essigbaum, Estragon, Färberdistel, Fenchel, Fetthenne (vollfett, fettreduziert und light), Galgant, Gewürznelken, Harissa, Huflattich, Ingwer, Kaffernlimette, Kalmus, Kerbel, Knoblauch, Koriander, Kubebenpfeffer, Kümmel, Lavendel, Liebstöckel, Lorbeer, Löffelkraut (Ess-, Tee- und Espressolöffel), Muskat, Majoran, Minze, Nelke, Nelkenpfeffer, Oregano, Paradieskörper, Paprika (edelsüß und Rosen-), Petersilie, Pfeffer, Piment, Pimpinelle, Ras el-Hanout, Rosmarin, Safran, Salbei, Sambal, Schwarzkümmel, Senfkörner, Sternanis, Szechuanpfeffer, Thymian, Vanille, Wasabi, Wacholder, Zimt, Zwiebelpulver, um nur die wichtigsten in alphabetischer Reihenfolge zu nennen. Von den verschiedenen Salz- und Zuckerarten möchte ich gar nicht erst anfangen.

Derzeit verfüge ich jedoch über zwei gegenüberliegende Küchenzeilen und somit ausreichend Platz für Gewürze, zudem eben durch die zwei Küchenzeilen allerdings auch nicht über Platz an der Wand, um das Regel anzubringen, selbst wenn ich das wollte. Das Regel ist also ohne Beschäftigung. Wer Bedarf hat, kann sich gerne melden. Ich würde auch ein paar Gewürze und gut 30 Kochbücher beisteuern.


Freitag, 20. April 2018

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Und ihr so bei diesem herrlichen Wochenendwetter? 😊 #biergarten #genießen #kaffee #frühling #Frankfurt #ffm

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#20)

Passend zu den für heute angekündigten 29 Grad Celsius sondere ich etwas Klimatechnik aus.

Vor einigen Jahren wohnte ich in einer Dachgeschosswohnung, die so gut isoliert war, dass im Sommer aber auch wirklich nicht ein Grad Temperatur entweichen konnte - einer großzügigen Fensterfront sei dank. Es war in Juli und August stets so heiß, dass regelmäßig Klimaforscher bei mir zu Gast waren, um Schulklassen den Treibhauseffekt zu erklären. Die Temperaturen waren teilweise so hoch, dass ich fiebersenkende Mittel mittels einer alten Fernsterreinigerflasche versprühen musste, um nicht zu kollabieren. Als mein Vermieter mir zum Jahresende unterstellte, ich würde täglich baden, obwohl ich doch nur die während der nächtlichen Verdunstung verlustig gewordenen 13-20 Liter morgendlich zuführte, wusste ich, es musste sich etwas ändern. Ich investierte - Achtung: Hier kommt ein deutliches Zeichen, was Hitze mit der Denkfähigkeit anstellen kann - über 500 Euro für ein mobiles Klimagerät. Nach dem Kauf hatte eine wunderbare Zeit begonnen. Nicht einmal musste ich nachts mehr schwitzen, und die drei, vier Erkältungen im Sommer waren mir das wirklich wert. Auch die Weihnachtskarten, die ich seitdem regelmäßig von unserem Stromversorger bekommen hatte, waren eine Freude. Ob sie wohl immer vom ganzen Vorstand persönlich unterzeichnet sind?

Seit meinem Umzug vor eineinhalb Jahren steht das ordentliche Gerät nun auf dem Speicher. Ich war so weise umzuziehen und entging so der Klimatisierungsnotwendigkeit. Wer nach dem Lesen der ersten Zeilen jedoch denkt, der Arnold schreibt hier doch offenbar auch im Fieberwahn, dem oder der sei gesagt, dass sie oder er Recht hat. Ich wohne wieder in einer Dachgeschosswohnung, doch im letzten Sommer waren es als Höchstwert gerade einmal 34 Grad Celsius. Ich lache dir ins Gesicht, Sommersonne. Wenn das alles ist, was du drauf hast, brauche ich kein Klimagerät. Jemand Bedarf? Abgabe nur an Bedürftige aus Dachgeschosswohnungen mit Spitzen von mindestens 50 Grad Celsius!


Donnerstag, 19. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#19)

Heute wird nur eine Kleinigkeit aussortiert: Mein Seesack. 

Als ich vielleicht zwölf Jahre alt war und immer wieder GIs der nahe gelegenen Ray-Barracks aus Friedberg in dem Dorf, in dem ich aufgewachsenen war, mit ihren Panzern zum Biwak Halt machten, war es rasch Mode unter uns Kindern geworden, Militaria zu sammeln. Wir gingen Sonntagmorgens zum Bäcker (oder überredeten unsere Väter dazu) und besuchten anschließend die Soldaten, um sie mit Brötchen anstelle der fürchterlichen, plastikverpackten Feldrationen zu versorgen, und wir wussten genau, wie widerlich sie waren, denn sie waren, aus heute unerklärlichen Gründen, das Ziel unserer Brötchendienste. Wir tauschten gegen die Feldrationen. In olivfarbener, fast schwarzer Plastikschale mit ebenso dunklem Deckel befanden sich darin Dinge, die ca. 100 Jahre haltbar waren und nach allem schmeckten, nur nicht nach dem, was in englisch, das wir freilich zu diesem Zeitpunkt ohnehin nicht zu übersetzen vermochten, darauf geschrieben sein mochte. Mancher bekam zusätzlich ein Ärmelabzeichen geschenkt, ein anderer einen goldfarbenen Anstecker mit dem Dienstgrad des glücklichen Brötchenverzehrers, und ich entsinne mich, tatsächlich eine Mütze aus Dankbarkeit übereignet bekommen zu haben, für die mein german rolls kauender amerikanischer Gönner vermutlich eine Verlustmeldung schreiben und vor seinem Sergeant zehn Liegestütz machen musste, welcher derweil selbst ein dörfliches Brötchen aß.

Das war auch die Zeit, in der clevere Geschäftsleute erkannten, dass dort, wo Geld für Brötchen da war, auch Geld für andere Militaria als Feldrationen da sein musste. Nachdem die sich im Kriegsspiel Übenden abgezogen waren, kam stets alsbald ein umgebauter Reisebus und parkte in der Hauptstraße. Vorher wurde er mit Wurfzetteln in jedem Briefkasten angekündigt. Der angekündigten Zeit fieberten wir entgegen, denn nichts anderes führte der Bus an Waren, als ausgediente Militärkleidung der Bundeswehr. Man musste nicht einmal früh aufstehen, um die noch früher aufstehenden GIs nicht zu verpassen. Man konnte bequem waren, bis er Samstagmittags an der Hauptstraße parkte. Bei einem dieser Besuche war mir der Seesack in die Hände gefallen. Tatsächlich erinnere ich mich nur an eine einzige Gelegenheit, zu der ich ihn genutzt hatte. Das war wohl auf einer Reise, als ich vierzehn Jahre alt war. Ich erinnere mich noch gut an diese Reise, denn ich hatte jeden Tag ein anderes meiner zerknitterten Kleidungsstücke an. Wenn man keine bügelfreie Kleidung hat, erschien mir bereits damals ein solches Gepäckstück recht unpraktisch zu sein. Immerhin hatte ich ihn noch einmal genutzt, als ich bei einem Umzug keine Kiste mehr frei hatte.

Manche Dinge werden von Erinnerungen - beispielsweise an eine Kindheit - aufbewahrt. Doch die Erinnerung stecken nicht im Seesack - ich habe nachgeschaut. Die Erlebnisse und Gefühle, auch die Menschen, die mich dabei begleiteten, wie meine Oma, die oft mit mir im Bundeswehrbus stand (und auch bezahlte) oder mein Vater, der mit mir Tauschbrötchen holte (und bezahlte) und mich zum Biwak-Platz fuhr oder unser Mischlingshund, der mich bedauernd anschaute, während ich die Feldrationen aß (für die ich dann mit Magenproblemen bezahlte), sie sind alle in meinem Kopf. Es reicht ein Foto, um all diese Erinnerungen hochzuholen, so wie es auch das nachfolgende Foto war, das mich diesen Text schreiben ließ. Der Seesack war nicht einmal in meiner Nähe, um mich zu erinnern. 
Gute Reise, unpraktisches Gepäckstück.


Mittwoch, 18. April 2018

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Mit so einer Aussicht moderiere ich besonders gerne. Heute darf ich durch eine Veranstaltung der Gesellschaft für Gesundheitsberatung e. V. führen. Mit am Start als künstlerischer Showact: @jan_coenig 😊 #buffet #büffet #vegan #vollwert #vollwertkost #vollwertkostnachbruker #ggb #bio #querbeet #slampoetry #jancönig

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#18)

Oh, das war mal eine wirklich große Leidenschaft - nicht das Kochen nach Rezept, denn da folgte ich schon immer meiner Phantasie -, das Sammeln von Kochbüchern. 

Seit ich kein Fleisch mehr futtere, sind die Inhalte der meisten Kochbücher nicht mehr für meine Ernährung passend. Dennoch habe ich auch nach der Umstellung weiterhin Kochbücher mit Fleisch und Sahne und Butter gesammelt. Ich habe mir gesagt: "Ach, die Rezepte kann ich ja irgendwann mal veganisiert nachkochen.

Im Laufe des letzten Jahres musste ich einsehen, dass das nie passieren wird. Ich bin mit dem, was ich koche, sehr zufrieden und habe nur wenig Lust, neues nachzukochen. Also hatte ich begonnen, meine Kochbücher als Preise für die Gewinner der Poetry Slams, die ich moderiere, zu verwenden. So hat sich die Anzahl bereits gut reduziert. Tragisch waren natürlich die Kochbücher, die ich den veganen Künstlerinnen und Künstlern geschenkt hatte. Warum sollte ich das jedoch alleine durchmachen?

Währenddessen standen sie weiterhin auf meinem Hängeschrank in der Küche. Jedesmal, wenn ich in die Küche kam, dachte ich: "Man müsste mal..." Nun habe ich es getan. Bis auf die drei goldenen von GU ("kann ich ja mal veganisieren") habe ich nur meine für mich geeigneten Kochbücher behalten. Das eine oder andere packe ich in unseren offenen Bücherschrank, und der große Rest - immerhin trotz vieler Veranstaltungen im letzten Jahr noch über 30 - kommt in unseren Umsonstladen, der alsbald sogar wieder ein Ladenlokal haben wird.

Jetzt muss ich nur noch meine Sammelleidenschaft eindämmen. Es kommt kein neues mehr ins Haus ... es sei den es finden sich noch zwei, drei schöne vegane ;-)



Dienstag, 17. April 2018

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Endlich ist mein Lieblingskuchen wieder da: Mandelstich 😊 Sogar in Frankfurt lässt sich ein Stück Wetterau genießen. Er kommt nämlich aus der Biobäckerei Mulinbeck aus Düdelsheim 😉 #kuchen #cake #mandelstich #lecker #genießen #bio #vegan #biobäckerei #düdelsheim #büdingen #wetterau #Frankfurt #frankfurtammain #ffm #eschersheim

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#17)

So viele Zeitschriften: Greenpeace, NABU und Johanniter sind Mitgliederzeitschriften, die Vegan eine kostenlose, die in meinem Bioladen ausliegt, und die anderen kaufe ich regel- bis unregelmäßig. Sehr schnell sammelt sich da einiges an. Um die erneute Anhäufung künftig zu verhindern, habe ich die Mitgliederzeitschriften abbestellt und werde die Vegan nur noch im Laden lesen, aber liegen lassen - nur so reduzieren sich langfristig die Produktionsmengen, hoffe ich.

Die Kochzeitschriften unterlasse ich ab heute zu kaufen. Das ist ein Kind einer vergangenen weiteren Sammelleidenschaft. Mehr dazu aber morgen im Blog. Diese zweite zu stoppen, wird jedenfalls auch für viel Platz sorgen.

Wie haltet ihr es mit Zeitschriften? Papier? Onlineausgabe? Gar nicht? Meine Tageszeitung lese ich Montag bis Freitag online und samstags die Ausgabe, die im Café ausliegt.


Montag, 16. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#16)

Vor über zwei Jahren hatte ich schon einmal Kabel aussortiert und darüber im Blog geschrieben.  Jetzt habe ich schon wieder eine Kiste mit ihnen füllen können. Wie das?

Einerseits, weil das eine oder andere Kabel heute wirklich nicht mehr brauchbar ist und ich damals dachte, ich behalte noch ein oder zwei von der Sorte, wie Telefonkabel, Koax-Kabel und Scart-Kabel.

Andererseits - und das ist das wirklich ärgerliche -, weil es einfach nicht möglich scheint, ein Gerät zu erwerben, ohne dass ein kompletter Kabelsatz enthalten ist. In den vergangenen 26 Monaten hat mir mein Kabelanbieter zweimal neue Geräte zugesandt, und jedesmal musste ein neuer Satz LAN-Kabel dabei sein. Auch bei dem einen neuen und den drei gebrauchten Smartphones, die ich in dieser Zeit genutzt habe - zu meiner Verteidigung: Ich habe "nur" zwei davon kaputt gemacht -, waren natürlich Ladekabel dabei.

Es wird Zeit, dass dieses Zubehör nicht mehr Teil der Geräte ist. Wir schwimmen in Kabeln - ich hoffe WIR und nicht nur ICH! Wie ich das Unitymedia beim nächsten Geräteupdate beibringe, muss ich mir noch überlegen. Vielleicht lehne ich es einfach komplett ab!



Sonntag, 15. April 2018

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Veganes Angrillen 😂❤️

#grillen #grillmeister #bbq #whatveganseat #frühling #spring #kugelgrill #webergrill #veggiegrill #vegan #vegansofig #vegansofinstagram #vegansofwetterau #plantbased #plantpowered #salad #tomato #asparagus #zucchini #aubergine #springcooking #outdoorcooking #bbqtime #cleaneating

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#15)

Das Wetter ist toll, die Terrasse für den Frühling fit gemacht und ich habe Hunger. Ergo: Heute wird gegrillt. Dazu passend habe ich meine gesamten Grillutensilien vom Speicher geholt und geprüft, was ich tatsächlich noch brauche. 
Etwas erschrocken war ich darüber, dass ich dort einen originalverpackten Fischbräter fand. Ich erinnere mich, dass ich, als ich mir vor gut zehn Jahren einen Kugelgrill gekauft hatte, eine Phase durchmachte, in der ich mir alles zulegen musste, was irgendwie zum Grillen zu gebrauchen war. Offenbar hatte ich nicht bedacht, dass Fisch schon damals nicht mein bevorzugtes Grillgut war. Viel zu viele Gräten! 
Daneben fand ich noch eine Einlage für den Grill, um einen ganzen Braten zuzubereiten. Ich war früher ein guter Fleischverzehrer, der vermutlich auch einem mittleren Grizzly-Bären ein staunend anerkennendes Brummen entlockt hätte, aber einen ganzen Braten zu essen, schafften wir selbst zu zweit oder gar mit Hilfe der Kinder nicht. Zudem ist das eine Angelegenheit von einigen Stunden, und meist war zu grillen dann doch eher Nahrungsaufnahme als Event und wollte gerne  binnen dieser Zeit schon abgeschlossen sein.
Heute grille ich ausschließlich Gemüse - Unmengen davon, die einem mittleren Gorilla ein staunend anerkennendes Brummen entlocken würden.
Es gibt also wieder Platz auf dem Speicher - und beinahe hätte es ihn auch im Küchenschrank gegeben, denn die Grillpfanne wollte ich auch aussortiere. Ich habe mich allerdings umentschieden. Ein Muster auf Seitan-Steaks sieht bestimmt auch gut aus. Allerdings ist das Wetter zu schön, um noch ein Foto zu machen. Ich will raus! Denkt euch die Pfanne weg.



Vorher aber noch ein Halbzeitfazit: Fünfzehn Tage täglich etwas auszusortieren, hat mir den Blick geschärft auf das, was ich tatsächlich brauche. Es hat dazu geführt, vieles anzugehen, das seit Monaten auf mich gewartet hatte, wie zum Beispiel all diese Büroutensilien auszusortieren, die ich nicht brauche oder mal im Speicher nach dem Rechten zu sehen.
Überraschend war, dass in meinem Schreibtisch so viel Platz noch war, dass ich nach dem Aus- und Umsortieren tatsächlich einen ganzen Büroschrank verschenken konnte. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Toll ist auch, wie viele Menschen sich beteiligen, wenn ich für gute Zwecke Schulsachen und Althandys sammele. Ich habe schon eine ganze Kiste für Stifte Stiften zusammen und über 30 Smartphones und Handys. Ich bin gespannt, wie viele es bis Monatsende sein werden.
Gespannt bin ich auch, was in den nächsten 15 Tagen noch alles aus meinem Haushalt gehen wird. Mindestens einmal im Jahr eine solche Challenge zu machen, behalte ich auf jeden Fall bei.
Wie sieht es bei euch aus? Wie sind eure Erfahrungen? Ich freue mich auf euer Feedback.

Samstag, 14. April 2018

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Nur ganz knapp bin ich heute am plastikfreien Einkauf gescheitert 😉 #müllfrei #nowaste #keinmüll #plastikfrei #einkaufen #stofftasche #greenliving #farmersmarket #wochenmarkt #bethechange #plasticfree #lifewithoutplastic #zerowasteliving #zerowastehome #bezerowaste #plasticfreelife #myplasticfreelife #ecolife #plasticfreeliving #greenblogger #friedberg #wetterau #hessen

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#14)

Heute habe ich mich meinem Kleiderschrank gewidmet. Auslöser war, dass ich zum Geburtstag ein T-Shirt geschenkt bekommen habe und meiner Regel treu bleibe, für jedes neue Kleidungsstück ein altes wegzugeben. Die letzten beiden Anschaffungen waren Ersatzbeschaffungen für zwei Jeans, die inzwischen nur noch aus Nähten und Flicken bestanden hatten. Nun kam ein geschenktes T-Shirt dazu und die Frage auf, was ich weggebe, um meinen Klamottenbesitz nicht zu vergrößern.

Bereits vor drei Jahren hatte ich eine Challenge mit Kleidung gestartet und einen Monat lang jeden Samstag zehn Kleidungsstücke aussortiert. Noch zwei weitere Mal hatte ich mich meinem Textilwarenbesitz gewidmet, und die erstaunlichste Erfahrung ist, dass ich mit jedem neuen Blick in die Schränke neuen Abstand gewann. Plötzlich war mir die Jacke, die ich mal teuer gekauft, aber nur selten getragen hatte, gar nicht mehr so teuer, oder das T-Shirt von diesem einen erinnernswerten Konzert, das schon so löchrig ist, dass ich es nicht mehr trage, zwar immer noch voller Erinnerungen, aber überraschenderweise ist es nun eine Lösung, sich einfach darin zu fotografieren und die Erinnerung auf diesem Weg zu archivieren. Dieser Challenge aus dem Jahr 2015 folgten noch drei weitere erfolgreiche Reduktionsangriffe.

Heute habe ich ein Thermohemd, von denen ich zwei hatte, aussortiert, eine Jacke, die ich seit Jahren nicht mehr trug, drei Hüte, von denen mir einer schon immer zu klein war und es mir bis heute unerklärlich ist, weshalb ich ihn damals dennoch gekauft hatte, sowie zahlreiche weitere T-Shirts und Hemden. Ich bringe sie zum Rotes-Kreuz-Laden.
Es ist ein gutes Gefühl, wieder etwas Platz geschaffen zu haben. Durch den freien Platz und etwas Umarrangieren konnte ich meine Schuhe ein Regalfach höher im Schrank lagern und muss mich nicht mehr bücken. Offenbar fördert das Reduzieren auch meine Bequemlichkeit.


Offensichtlich bin ich etwas über mein Ziel hinausgeschossen, nur eine Sache für das neue T-Shirt auszusortieren.

Freitag, 13. April 2018

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Gelungenes Mittagsmahl: Aubergine, Zucchini, Fenchel, Paprika und Zwiebeln in einem Riesling-Kräuter-Jus ☺️ Dahinter... kleiner Nachtisch 😉 #Mittagessen #lunch #mittagspause #lunchbreak #vegan #vegandeutschland #vegankannjeder #vegansofinstagram #vegansofig #plantbased #vegetable #gemüsepfanne #vegan #fitfood #obst #fruits #vitamine #gesundheit #gesund #healthy #food #foodpic #foodlover #foodstagram #blogger #veganblogger #bloggerdeutschland

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#13)

Heute war ich in der Küche zugange. Was auf dem Bild ausschaut, als sei ich ein Messie, hat tatsächlich eine Idee im Hintergrund. Über zwei Jahre hinweg hatte ich alle Glasbehältnisse aufbewahrt, um darin Lebensmittel zu konservieren. Meine Ambitionen waren hoch: Von der Suppe, über Brotaufstriche und Marmeladen bis hin zu sauer Eingelegtem und Früchten wollte ich alles machen. Leider musste ich inzwischen feststellen, dass ich mir für das meiste derzeit nicht die Zeit nehmen möchte. Ab und an mache ich zwar ein paar Gläser Brotaufstrich oder wecke mal eine Suppe für ein paar Tage ein, doch bislang nie etwas, das mehr als zwei Wochen halten sollte und stets nur kleine Mengen.

Ich habe mir nun, ähnlich wie bei den Stiften, von allen Größen nur ein paar zurückbehalten, eben die, die ich regelmäßig nutze. Den Rest habe ich aussortiert. Zunächst biete ich sie anderen an - vielleicht findet sich jemand, der die gleichen Zeile hat, wie ich sie hatte, und beweist mehr Umsetzungswillen. Finde ich niemand, kommen sie ins Glasrecycling, wo sie deutlich besser aufgehoben sind als ungenutzt in meinem Schrank.

Das Schönste ist, dass ich dadurch eineinhalb Schränke freibekommen habe, in die ich aus anderen Schränken umverteilen konnte. Letztlich wurde das große Fach unter dem Kühlschrank frei, wo nun meine Grillutensilien lagern, die vorher mangels Platz auf den Speicher mussten. Die Grillsaison kann kommen!


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Bis Ende des Monats sammele ich alte und defekte Smartphones für einen guten Zweck. Meldet euch bei mir ☺️ #smartphone #handy #defekt #alt #spende #guterzweck #recycling #rohstoffe #Nachhaltigkeit #sustainability #friedberg #wetterau #wetteraukreis #Hessen

Donnerstag, 12. April 2018

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Nicht nur, dass ihr einen veganen Burger zu meinem Geburtstag ins Angebot aufgenommen habt und ihn nach meinem Kinderbuchhelden Fionrir benannt habt, ich durfte ihn auch gleich kosten. Yummi ❤️ Danke, @cesarspizzeria 😍 #vegan #burger #veganburger #xxl #veganfood #govegan #fitfood #veganathlete #surprise #überraschung #birthday #geburtstag #birthdaysurprise #geburtstagsüberraschung #fionrirsreise #BadNauheim #wetteraukreis #wetterau #cesarspizzeria

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#12)

Den ersten großen wirklichen Platzerfolg habe ich heute erzielt. Durch all das, was ich jetzt eineinhalb Wochen lang aussortiert habe und das, was ich auf andere Schränke umverteilen konnte, habe ich tatsächlich einen Büroschrank leeren können. Die wenigen Stifte, die ich behalten habe, kamen in ein Körbchen, das im Schreibtisch Platz fand, und Kuverts, Briefumschläge sowie Briefmarken und anderes Versandmaterial in eine halb leere Kiste unter dem Drucker.

Der Bürocontainer kann also wieder auf die Reise gehen. Das Tolle ist, dass ich ihn vor knapp zwei Jahren selbst in der Free your Stuff Wetterau Gruppe bekommen hatte. Das ist die Share Economy wie ich sie mir vorstelle:. Der eine braucht etwas nicht mehr und gibt es weiter, der nächste gebraucht es, solange es von Nutzen ist, und der Dritte übernimmt es sodann. Nun muss ich nur noch diesen Dritten finden.



Mittwoch, 11. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#11)

Nun zu den Elektrogeräten: Einen WLAN- und einen Bluetooth-Stick habe ich unter meinen Speicher-USB-Sticks gefunden. Bestimmt hätte die noch jemand gebrauchen können, wenn ich sie abgegeben hätte, als der Bluetooth-Standard des Sticks noch aktuell war und WLAN noch kein Standard in Laptops war. Nun ist es Elektroschrott und für mich ein Appell, künftig gleich zu prüfen, ob ich etwas noch brauche oder nicht. Gerade bei Elektronik im Computerbereich bedeuten wenige Jahre den Wechsel zwischen Nutzen und Schrott.

Kein Schrott sind der Switch und der WLAN-Router, die ich noch im Schrank hatte. Beide kosteten ca. 20 Euro. Im letzten Jahr habe ich versucht, die beiden Geräte für zehn Euro zu verkaufen. Keine Chance. Vermutlich sagt sich jeder, der so etwas benötigt: "Warum für zehn kaufen, wenn ich für einen Zehner mehr eine Hersteller-Garantie bekomme." Gut für Käufer und Verkäufer, nachvollziehbar, aber leider katastrophal für die Ressourcen und die Umwelt. Was soll's! Ich verschenke sie jetzt. Environment first!




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Kleiner Wald in der Küche. Seit ich keinen Kühlschrank mehr nutze, sind Sprossen mein Ersatz für den knackigen Salat auf dem Frühstücksbrot 🤗 #healthfood #fitfood #rawfood #gesundessen #gesundeernährung #gesund #sprossen #sprouts #kresse #Frühstück #breakfast #Kräuter #herbs #greenblogger

Dienstag, 10. April 2018

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Mal was anderes in unserem offenen Bücherschrank: "Huhn in Handschellen" - das Kochbuch aus dem Santa Fu, der JVA in Hamburg. Cooles Ding ☺️ #offenerbücherschrank #rotezellefriedberg #bücher #buch #büchertausch #kochbuch #huhn #handschellen #santafu #friedberg #friedberghessen #wetterau #wetteraukreis #hessen

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#10)

Wie schon in der Kolumne angekündigt, habe ich meine Stifte und Notizblöcke gesichtet und 80% davon aussortiert. Stifte sammeln sich sehr schnell an - es sind Herdentiere. Jedesmal beispielsweise, wenn ich in einem fremden Büro bin, habe ich beim Verlassen einen Kugelschreiber mehr. Das ist total verwirrend. Ich denke, sie erkennen, wie wohlig die Nestwärme in meinen Schubladen ist und heften sich heimlich an mich, sobald sie meinen Aufbruch wittern. So ähnlich wie bei Zecken stelle ich mir das vor. Die warten ja auch geduldig auf Bäumen, bis der erste Warmblüter ahnungslos unter ihnen vorbei läuft, um sich fallen zu lassen. Auch sind sie leider beliebte Werbegeschenke (Stifte, nicht Zecken). Ich muss mich konzentrieren, sie dankend und respektvoll abzulehnen. Vielleicht zeige ich künftig meinen Fisher Bullet Pen, den mein Vater mir vor Jahren zum Geburtstag geschenkt hatte. "Tut mir leid, der verträgt sich nicht mit anderen Stiften!", könnte ich sagen. Ich probiers!
Behalten habe ich je zwei Bleistifte, Füller, Kugelschreiber und Filzschreiber, drei Eddings in verschiedenen Größen sowie Textmarker in vier Farben. Das sollte reichen.



Auch habe ich nur die acht teilweise beschriebenen Notizblöcke behalten - sie haben noch ausreichend Platz, damit ich einige Jahre Notizen machen kann -, der Rest kam zusammen mit überzähligen Bleistiftspitzern, Radiergummis, Linealen und meinem Zweitlocher, den ich besitze, falls der andere einmal spontan schmelzen sollte, in eine Kiste. Die Kiste geht Anfang Mai per Post nach Rottenburg. Dort hat Stifte stiften ihren Sitz. Die Initiative sammelt Bleistifte, Buntstifte, Kugelschreiber, Radiergummis, Lineale, Bastelscheren, Spitzer, Taschenrechner, Mäppchen, Hefte, A4-Papier und Schulranzen für Kinder an afrikanischen Schulen. Ich finde das sehr unterstützenswert. 

Deshalb hier der Aufruf: Sicher sind auch eure Schubladen und Schränke in den Büros voll. Vielleicht mögt ihr euch beteiligen. Ich sammle bis Ende des Monats und mache dann ein großes Paket fertig. Schreibt mich einfach an! Es ist noch Platz, und ich habe auch noch weitere Kisten.



Frühjahrsputz oder Was wenn wir nicht bunkerten, sondern teilten

„Ich konsumiere sehr kritisch. Dreimal vor dem Kauf überlege ich mir, ob ich etwas tatsächlich brauche, ob es nur nett wäre, es zu besitzen, oder ob mir gar eine pfiffige Werbefirma nur einen Bedarf eingeredet hat. Das mache ich inzwischen recht erfolgreich und kaufe kaum mehr Materielles.“

Nachdem ich diese ersten Zeilen geschrieben habe, greife ich in meine Schreibtischschublade und möchte einen Gedanken notieren, der mir währenddessen kam. Ich ziehe einen Stift. Lila? Nein. Ich ziehe einen weiteren. Rot? Nein! Dann ziehe ich einen leeren Füllfederhalter, dann einen zu dicken Filzstift, bis ich endlich einen Kugelschreiber in der Hand halte. Beim Griff zum Notizblock erlebe ich das Gleiche. Ich wühle mich durch Unmengen ungenutzter Klarsichthüllen und zahlreiche leere Schnellhefter, bis ich den obersten einer Großfamilie von Notizblöcken entnehmen kann. Der Gedanke, den ich hatte, ist inzwischen weg. Ich schreibe dennoch etwas nieder: „Ausmisten!“
Kritischer Konsum ist gut und wichtig. Er spart Ressourcen, denn was nicht gekauft wird, muss letztlich nicht produziert werden. Er spart zudem Geld, denn was ich nicht kaufe, lässt mir Mittel für Dinge, die mir wirklich wichtig sind. Was ist aber mit all dem, das wir schon haben? Wie wäre es mit kritischem Besitz? Es ist doch nicht damit getan, in die Zukunft zu blicken, solange die Vergangenheit noch so viel Potential hat.

Ich zähle meine Stifte. Es sind 67 Stück, von denen ich allenthalben einen zur selben Zeit nutze, und selbst den nur selten, da ich das meiste inzwischen unmittelbar als elektronische Notiz speichere, die ich im Gegensatz zum papiernen Pendant sogar mit einem Fälligkeitstermin versehen kann. Das macht die Notizblöcke natürlich noch unsinniger. Auch sie zähle ich. Es sind 22. 
Ich überlege mir, wie viele Ressourcen all die Stifte und Blöcke in Summe bindeten, wenn es in jedem Haushalt so aussähe. Zwei Wälder sparten wir vermutlich ein. Einen oberhalb der Grasnarbe, der der Papierherstellung zum Opfer gefallen wäre, und einen unterhalb, der vor Millionen Jahren schon zu Erdöl wurde und als Plastikhüllen all diese Filz- und Kugelschreiberminen ummantelte.
Wie viele Menschen müssten darüber hinaus weniger Stifte und Blöcke kaufen, wenn sie nicht in Herden zusammengerottet, lichtscheu ihr einsames Dasein in den Schränken und Schubladen der Nation fristeten, sondern verteilt würden?



Ich schaue, was noch so alles in meinem Büro zu finden ist, das ich nicht nutze. Meine Schubladen antworten: Wasserfarbkästen, Buntstifte und Hefterlaschen bis hin zu CD- und DVD-Rohlingen, die ich, seit es USB-Sticks gibt, nicht mehr angefasst habe – lediglich zweimal bei Umzügen. Der Blick schweift durch meine Wohnung und zeigt viele Schrankregale, Schubladen und Ecken, in denen sich durchaus nützliche Gegenstände mit einer Patina aus Staub gegen die Entdeckung tarnen mögen. Ich muss es nur angehen, denke ich mir, und verschiebe es enthusiastisch auf einen unbestimmten regnerischen Sonntag. Dann krätscht der Öko in mir den erfahrenen Prokrastinateur brutal zur Seite und, um diese Riesenaufgabe zu bewältigen, entsteht die Idee einer 30-Tages-Challenge. Den ganzen April setzte ich täglich etwas Neues frei und verschenke es, ist der Plan. Das befreit nicht nur die Schubladen. Vielleicht möchtet ihr euch anschließen. Auf dem Blog und in Facebook folgen der Challenge schon einige. Noch nicht ganz so viele wie Stifte in meiner Schublade sind. Aber das zu überbieten, liegt ganz in euren Händen. Greift zu!

Dieser Beitrag steht als Podcast zur Verfügung:

Montag, 9. April 2018

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Ende des Monats bin ich mit unserem Trio im Theater Altes Hallenbad in Friedberg 🤗 Ich würde mich freuen, euch zu sehen ❤️ #trio #slamshow #slampoetry #friedberg #wetterau #poetryslamwetterau #hessen

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#9)

Oh, mein Gott! Das ist ein wenig wie überraschend einen Atari im Schrank zu finden: DVD-Rohlinge. Der große Unterschied ist, den Atari würde man vermutlich nochmal an den Fernseher anschließen, falls man ein Adapterkabel findet, um noch einmal Boulder Dash zu spielen. Die DVD-Rohlinge liegen in meinem Schrank seit ich entdeckt habe, dass USB-Sticks irgendwie cooler sind. Sogar ein Packen Papier, um die gebrannten Rohlinge hübsch zu machen, und Hüllen lagen dabei. Vielleicht gibt es ja jemanden, der sie gebrauchen kann.


Meine Schränke im Büro-Bereich meines Wohnzimmers werden jedenfalls immer leerer. Morgen nehme ich mich der Stifte an, die dort in Quantitäten zu finden sind, dass eine Schulklasse vermutlich glücklich stimmen würde, und ich meine damit nicht so eine kleine, eher eine an der Grenze der Unterrichtbarkeit. Das wird ein Spaß.

Sonntag, 8. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#8)

Ich bin gespannt, wie ich die nun loswerde. Wahrscheinlich überhaupt nicht! Inzwischen sind 3D-Brillen fürs Kino, denke ich, überwiegend teurere, die nur gegen Pfand ausgegeben und im Anschluss wieder zurückgenommen werden. Ich habe sie wahrscheinlich schon mehrere Jahre. Es ist nämlich lange her, dass ich in einem 3D-Film war. Offen gestanden mag ich sie nicht einmal, was jedoch ausschließlich an den Brillen liegt. Sobald es ein Kino in der Nähe gibt, das 3D-Filme ohne Brillen anbietet, bin ich Stammgast. 4D wäre noch toller, insofern es kein Liebesfilm ist - falls sich jemand an Kentucky Fried Movie erinnert *grins*



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Die Sonntagsbrötchen mit der Stofftüte zu holen, ist selbstverständlich, und zudem: Wer braucht denn heute noch Brotkörbe 😀 #Frühstück #breakfast #Brötchen #rolls #brotkorb #tasche #livehack #diy #Nachhaltigkeit #nachhaltig #nowaste #plastikfrei #müllfrei #noplastic #sustainability #greenblogger #greenliving #umweltschutz #öko #ökologisch #sunday #sonntag #morgen #morning #sundaymorning #sonntagmorgen

Samstag, 7. April 2018

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Rohkost-Zucchini-Nudeln in Napoli-Soße 🤗 Wie ist es nur möglich, dass gesund, lecker und schnell so Hand in Hand gehen? 😉 #roh #rohkost #raw #rawfood #vegan #veganfood #govegan #vegano #spaghetti #tomate #tomato #dinner #fitfood #gesundessen #healthfood #healthyfood

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Ich bin sehr zufrieden. Die Überarbeitung meines zweiten Kinderbuchs ist abgeschlossen, und es ist gerade ins Lektorat gegangen 🤗 Jetzt genieße ich die Sonne 😎 #fionrirsreise #kinderbuch #jugendbuch #buch #bücher #fantasy #drachen #prinzessinnen #wölfe #drachenjäger #nordmänner #autor #kinderbuchautor #jugendbuchautor #schriftsteller

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#7)

Es ist schon verrückt. Als ich heute aussortiert habe, musste ich feststellen, dass in meinen Schubladen schon wieder vier Smartphones liegen. Erst vor eineinhalb Jahren hatte ich fünf davon gefunden und ins Recycling gegeben. Offenbar lebt in meinem Haushalt ein Wesen, das Smartphones gebärt. Wer weiß, was passieren würde, wenn ich sie nicht ständig finden und es beim Brüten stören würde. Vielleicht liefen nun zahlreiche ausgewachsene Smart-TV in meiner Wohnung rum?

Zu meiner Verteidigung: Zwei der Smartphones, ein Medion E4504 und ein Samsung Galaxy S3, hatte ich gebraucht von Freunden bekommen, als mein ebenfalls gebraucht von einem Freund erstandenes Sony Experia Z5, das mein letztes selbst gekauftes und durch Fallenlassen vernichtetes Smartphone, ein Samsung Galaxy J5, durch Sonnenstrahlungshitze zerstört wurde.

Ich glaube, die Entscheidung, nur noch gebrauchte Smartphones zu kaufen, ist die ökologischste. Jetzt muss ich es nur noch schaffen, dass sie länger als ein Dreivierteljahr intakt bleiben. Derzeit habe ich ein gebrauchtes Samsung Galaxy S5 und war so schlau, mir eine Schutzhülle zuzulegen. Ich mache Fortschritte. Wie sieht es bei euch aus? Auch so viele Alt-Smartphones in den Schubladen? Dann lasst sie mir gerne bis Ende des Monats zukommen. Ich sende sie dann gesammelt an die Alt-Handy-Initiative der Deutschen Umwelthilfe (die anderen beiden verschenke ich bei Free Your Stuff), die den Erlös Umweltprojekten zugute kommen lassen.




Freitag, 6. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#6)

Gestern bekam ich eine Whats-App: "Ich bin auf der Suche nach Inlinern für Kinder und Erwachsene! Wer hat funktionstüchtige zu verschenken?"

Ich glaube, dass ich ohne diese Nachricht gar nicht mehr daran gedacht hätte, überhaupt welche zu besitzen. Gekauft hatte ich sie ... *rechen* ... im letzten Jahrhundert. 1998! Vor zwanzig Jahren! Verrückt, so alt fühle ich mich doch gar nicht und - vorweggenommen - auch nicht zu alt für die Fortbewegung auf anderen Rollen als denen eines Rollators.

Ich kann mich noch an die meisten Nutzungen meiner Inliner zurückerinnern, und das liegt nicht daran, dass ich ein fotografisches Gedächtnis hätte, sondern daran, dass es zum einen nur sehr wenige Fahrten waren und sie zum anderen immer mit im Gedächtnis bleibenden spektakulären Unfällen verbunden waren.

Einmal war ich plötzlich im nahen Maisfeld verschwunden, da ich nicht rechtzeitig bremsen konnte, als ein Traktor meine Strecke querte. Ein anderes Mal versuchte ich mich an einem Laternenpfahl in voller Fahrt zum Halten zu bringen, mit dem Ergebnis, dass ich mich um den Pfahl wickelte und parallel zum Boden in einem Meter zwanzig Höhe plötzlich zum Stillstand kam (die Schwerkraft und ich waren anschließend für lange Zeit keine Freunde mehr). Zuletzt erinnere ich mich daran, dass ich mal mit den Inlinern von der Quarterpipe geflogen und rücklings neben einem Scherbenhaufen gelandet war (zu diesem Zeitpunkt trug ich allerdings bereits neben den obligatorischen Handgelenks-, Ellenbogen- und Knieschützern einen Rückenprotektor. Von wegen aus Schaden würde man klug - das geht auch vorher).

Viel mehr Fahrten waren es nicht, und die letzte liegt gewiss schon mehrere Jahre zurück. Das bedeutet, sie wurden zuletzt zweimal bewegt - während zweier Umzüge.
Ich freue mich darüber, dass nun andere Freude daran haben. Ich hatte sie. Ein paar mal in den letzten zwanzig Jahren.

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Es ist schön, dass inzwischen an so vielen Orten etwas Veganes zu haben ist 😊 Auch die Restaurants sind im Kommen 🤗 Ist das auch eure Erfahrung? #vegan #veganfood #veganesessen #veganblogger #Frühstück #breakfast #Frankfurt #eschersheim #bioladen #muffin

Donnerstag, 5. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#5)

Drei Packungen Fotopapier habe ich in meiner nunmehr leeren Schublade unter dem Drucker gefunden. Ich kann mich nicht einmal entsinnen, wann ich zuletzt etwas auf diesem Papier gedruckt habe. Grau erinnere ich mich an Geburtstagsanlässe und ähnliche, bei denen ich Grußkarten gestaltet und auf Fotopapier ausgedruckt hatte.

Vermutlich lief das so ab:
Wir schreiben das Jahr 2010. "Was für eine wunderschöne Karte", lobte ich mich selbst und ging Fotopapier kaufen. Als ich vom Einkauf zurückkam, stellte ich fest, dass ich vom letzten Druck noch eine fast volle Packung übrig hatte.
Wir schreiben das Jahr 2015. "Was für eine  tolle Karte", schulterklopfte ich mich akustisch und ging Fotopapier kaufen. Zurückgekehrt stellte ich fest, dass ich noch zwei fast volle Packung hatte.

Offensichtlich gibt es da ein schwarzes Loch in meinem Gedächtnis. Braucht jemand drei fast volle Packungen Fotopapier?

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Zugegeben, das Brot, das ich gebacken habe, ist etwas dünn, dafür geschmacklich kräftig 😉 Dinkelvollkorn mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen 🤗 #brot #vollkorn #vollkornbrot #backen #selbstgemacht #obst #apfel #banane #gemüse #gurke #tomate #sprossen #sprossenglas #gesund #gesundessen #gesundeernährung #fitfood

Mittwoch, 4. April 2018

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Auch dazu ist unsere vegane WhatsApp-Gruppe gut: Food Sharing 😊 Und ich habe Kuchen zum Abendessen 😉 #vegan #kuchen #muffins #teilen #share #foodsharing #wetterau

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#4)

Nachdem es gestern schon um Musik gegangen war, mache ich heute gerade damit weiter. Vor gut drei Jahren hatte ich mir Kopfhörer gekauft. Ich wollte sie auf meinen Bahnfahrten nutzen. Leider hatte ich die Erwartungshaltung, Kopfhörer für 20 Euro würden mir etwas Privatsphäre im Zug ermöglichen. Leider war das ein Irrglaube. 

Auch war das Kabel viel zu lang, um sie unterwegs zu nutzen. Perfekt war die Länge für die Wohnung. Dafür waren sie auch gedacht. Ich musste mir also neue holen. Die falsch gekauften legte ich mir auf der Hi-Fi-Anlage bereit, falls ich mal in der Wohnung über Kopfhörer Musik hören möchte.

Habe ich nie gemacht. Ich gebe euch frei und hoffe, es findet sich jemand, der gerne in geschlossenen vier Wänden Kopfhörer nutzt und Freude an ihnen hat.



Dienstag, 3. April 2018

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Seit Sonntag läuft meine persönliche Challenge. Um mich von all dem zu befreien, das ungenutzt bei mir zuhause rumliegt, möchte ich 30 Tage lang etwas anderes "befreien". Was ich nicht nutze, kann vielleicht jemand anderes gebrauchen, und es muss nicht gekauft und im besten Fall nicht einmal produziert werden 😊 Im Blog - Link in der Bio - könnt ihr täglich verfolgen, was ich verschenke 😉 #befreiungvomüberfluss #freeyourstuff #verschenken #ausmisten #frühjahrsputz #challenge #minimalismus #minimalism #ressourcenschonung #nachhaltig #Nachhaltigkeit #reduzieren #reduce

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#3)


Bereits im Dezember hatte ich all meine CDs digitalisiert und die meisten davon über Rebuy verkauft. Übrig blieb eine Kiste Scheiben, die Rebuy nicht haben mochte. Selbst Momox nicht! Verstehe einer die Welt. Was habt ihr bloß gegen meine Neue-Deutsche-Welle-Sampler? 

Natürlich ist es keine Kiste mit Deutschem aus den 80ern, sie ist vielmehr bunt gemischt. Wie es kommt, dass das eine Album bspw. von REM aufgekauft wird und die andere nicht, bleibt ein Rätsel. Erstpressungen sind sie jedenfalls alle nicht.

Seit dreieinhalb Monaten stand die Kiste nun hinter der Couch im Wohnzimmer. Der CD-Spieler befindet sich einen halben Meter entfernt. Nicht eine wurde von mir abgespielt. Also: Weg mit ihnen zum Umsonstladen.

An dieser Stelle auch ein kleines Fazit zu meinem ersten Vierteljahr ohne CDs. Für mich der beste Schritt überhaupt. Die eingescannte Komplettsammlung befindet sich auf der Festplatte, eine Best-of-Auswahl auf dem Smartphone. Herrlich!

Montag, 2. April 2018

Paris vegan - Ein Reisebericht ohne tierische Schäden

Als wir uns entschlossen hatten, die Karwoche in Paris zu verbringen, war ich erst etwas skeptisch. Alle Recherchen, die ich getan hatte, sprachen dieselbe Sprache: In Paris vegan durchzukommen, ist nur als Selbstversorger möglich. Das wäre ein harter Schlag für jemanden wie mich, der gerne essen geht. Wir ließen es darauf ankommen, und die Schläge kamen zum Glück nicht von dieser Seite. Sie kamen zwar, doch dazu später mehr.

Die gute Nachricht ist, dass es in Paris alle ein bis zwei Kilometer ein veganes Restaurant gibt. Überwiegend sind es Fast-Food-Läden, aber für einen bekennenden Fan ist das nicht nur unproblematisch, sondern geradezu ein Eldorado. Am besten nutzt ihr HappyCow. Mit der App könnt ihr ganz bequem anzeigen lassen, wie weit das Restaurant entfernt ist und euch über Maps navigieren lassen.

Nachfolgend möchte ich euch vier Restaurants vorstellen, die mir besonders gut gefallen hatten:

Café Ginger, 9, rue Jacques Coeur, 75004 Paris

Das Café bietet Desserts zum Kaffee an, aber auch warme Speisen. In dem kleinen Räumchen mit einer handvoll Tische werden die Speisen in der offenen Küche zubereitet. Es ist kein Fastfood. Hier bekommt ihr frische Gemüseküche in Bioqualität. Als wir eintraten, warnte uns der Besitzer, alles sei "vegan and eco". In bestem Französisch antwortete ich: "That's why we're here!", und wir alle waren glücklich. Der Kuchen war lecker: Maracuja!




Hank Burger, 55, rue des Archives, 75003 Paris

Hank steht für Have a nice Karma. Hatten wir, und zwar in Gestalt von Burgern mit Saitan-Soja-Pattie und Potatoe-Wedges. Auf meinem Burger waren sogar Alfalfa-Sprossen. Richtig lecker! Zum Nachtisch gab es - ganz französisch - American Cookies. Der Gipfel der Internationalität war das gereichte Bier: Es gab deutsches Bio-Lammsbräu. Vorsicht ist nur geboten, dass ihr nicht verrutscht, wenn ihr aus den Spendern Majonaise haben wollt. Daneben steht - nun wirklich französisch - der Moutard, und der hat es in sich. Besonders, wenn man wie ich selbigen in Majonaisenportionierung zu den Kartoffelecken essen möchte. Senf satt!




Hank Pizza, 18, rue des Gravilliers, 75003 Paris

Wer die Burger getestet hat, möchte natürlich auch wissen, ob sich mit gutem Karma auch Pizze verbinden lassen. Auch dieser Test wurde mit Bravour bestanden. Tatsächlich war es die beste Pizza mit veganem Pizzakäse, die ich je gegessen hatte. Er ist auf Cashew-Basis, richtig schön verlaufen, cremig und käsig im Geschmack. Köstlich! Dazu eine Bio-Fairtrade-Cola, und die Welt ist nahezu gerettet. Das Karma ist es ja bereits.




Brasserie 2eme ART, 49, rue Montmartre, 75002 Paris

Hier wird es richtig französisch. Das 2eme ART ist eine Brasserie, wie man sie in Paris an allen Ecken findet, nur eben vegan und nicht nur dadurch besonders. Das Interieur ist geschmackvoll und lädt zum Verweilen ein. Taten wir auch. Nicht nur, weil wir dort das Leckerste der ganzen Woche serviert bekamen, auch weil die Auswahl an Desserts großartig war. 
Nun noch drei Bilder und dann zum eingangs erwähnten Schlag.





Der Schlag kommt jedesmal mit der Rechnung. In Paris essen zu gehen, ist kostspielig. Fast Food ist - je nachdem wie touristisch frequentiert die Gegend ist - vergleichsweise günstig, dennoch müsst ihr mit gut 20 Euro pro Person inkl. Getränke rechnen, nicht selten mit 30 Euro und mehr, wenn es nicht nur Fast Food sein soll.

Die gute Nachricht ist, ihr könnt das ausgleichen, indem ihr eine lächerlich günstige Wochenfahrkarte für den ÖPNV kauft. Der Pass Navigo Decouverte kostet 22 Euro (plus fünf Euro für die Karte selbst) und gilt für den Großraum Paris, so dass ihr auch nach Disneyland und Versaille kommt. Die Einzeltickets dorthin kosten alleine bereits einen Zehner.

Noch ein Tipp: Holt euch Online-Tickets für die Sehenswürdigkeiten. In den Louvre kamen wir dadurch, ohne anstehen zu müssen, ansonsten sind die Schlangen für die E-Ticket-Inhaber meist zumindest weniger lang. Wenn ihr beispielsweise die Katakomben besuchen wollt, lohnt sich ein knapp 30 Euro teures Ohne-Anstehen-Ticket. Wir warteten dreieinhalb Stunden in der Schlange, da wir keines hatten - Widerstand duldete mein weiblicher Gothic-Zögling nicht. Dafür haben Kinder und Jugendliche kostenlosen Zutritt - auch zu den Museen in Paris. Das gleicht den dreimal so hohen Preis zumindest etwas aus (Normalpreis für die Katakomben: 9,00 Euro).

Für die Nicht-Anstehen-Tickets, die Restaurantbesuche und das nicht minder überteuerte Disneyland sparen könnt ihr auch über ein Zimmer via Airbnb
A prospos Disneyland: Dort vegan satt zu werden, ist nahezu ausgeschlossen. Zum Glück gibt es in Paris ausreichend Bioläden mit veganem Angebot, um sich Brote zu machen und mitzunehmen. Oder auch Nüsse, Trockenfrüchte und ähnliches - sogar unverpackt wie im Bio c 'Bon (17, rue du Faubourg St. Martin, 75010 Paris).




Schreibt, wenn ihr auch in Paris wart. Wie waren eure Erfahrungen? Ich freue mich auf den Austausch.