Montag, 30. April 2018

30-Tage-Challenge: Loslassen-Ausmisten-Reduzieren (#30)

Der letzte Tag meiner Challenge. Fast ist es schon ein wenig traurig, dass es ausgerechnet am morgigen Tag der Arbeit nicht mehr weitergehen soll. Andererseits habe ich es geschafft, zusammen gut drei Wagenladungen an ungenutzten oder im Laufe der Challenge unnütz gewordener Gegenständen aus meinem Haushalt auszusortieren. Ja, meine Carsharing-Community wird jetzt sagen: "Ha, ha, du hast ja auch nur einen Kleinwagen!", aber in meiner Wahrnehmung war es eine ganze Menge. Heute verlässt das dritte Möbelstück meine Wohnung. Vor einigen Tagen waren es schon ein Roll-Container aus dem Büro sowie ein Regal, und nun, da ich meinen CD-Spieler gestern wieder aus meinem Besitz in den meines Vaters überführt habe, kann auch mein HiFi-TV-Schrank weg.


Das Möbel hatte einen Teil seines Namens ohnehin seit dem Wegfall meines Fernsehers zu Unrecht. Das einzige Gerät, das ich noch habe, ist mein AV-Receiver, an den ich einen Bluetooth-Empfänger angeschlossen habe, über den ich meine Musik höre. Überwiegend ist es meine eigene, die ich auf der Speicherkarte meines Smartphones gesichert habe. Ab und an streame ich auch Musik, zumeist Sparten-Radiosender. Der AV-Receiver steht auf einem Holzmöbel, das mein Sohn vor ein paar Jahren aus Holz-Resten gezimmert hatte (oder geschreinert?). Es gefällt mir jetzt auch viel besser. Es wirkt aufgeräumter und offener, zumal Holz auch wärmer wirkt als das kalte Glas und Metall.
Zudem habe ich die E-Gitarre nun zusätzlich an die Anlage angeschlossen. Ich freue mich auf unsere nächste Jam-Session, fürchte aber, vorher Ohrenstöpsel an meine Nachbarn austeilen zu müssen.


Was ist noch als Ergebnis dieses Monats aufzuführen? In verschiedenen Schränken ist es nun deutlich übersichtlicher und aufgeräumter. Ich hätte das nie gedacht, aber wenn ich diese Schränke öffne, spüre ich so etwas wie eine innere Ruhe. Es scheint so, als würde das Chaos unaufgeräumter Schränke auch auf mein Inneres gewirkt haben. Ich muss mich wohl doch mal mit Feng Shui beschäftigen oder zumindest mit Hong Kong Phooey oder Kung Fu Panda.
Weitere Schränke sind nun zum Teil leer: Ein Drittel meines Einbauschrankes im Schlafzimmer, eine meiner Kommodenschubladen und ein Fach meines Bücherregals. Was ich damit nun mache, muss ich mir noch überlegen. Zunächst werde ich den Platz einer Freundin abtreten, die für einen Monat eine Unterkunft sucht. Vielleicht kommen damit auch Ideen für die Zukunft.
Jedenfalls kann ich jeder und jedem nur empfehlen, sich ab und an Zeit für solche Challenges zu nehmen. Sich mit seinem Besitz über eine längere Zeit auseinanderzusetzen, schafft viele neue Sichtweisen. Kritischer Besitz eben.

Habt ihr mitgemacht? Wie sind eure Erfahrungen?

Kommentare:

  1. Von meinen CDs habe ich mich auch nach und nach getrennt.
    Dann konnte auch der CD Player weg. Musik höre ich nun über meine Bluetooth Box mit viel besserem Sound!
    Ausgewählte wenige CDs habe ich nun in meinem Auto und höre sie da sehr gerne.

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  2. Ich finde das über Bluetooth auch super Insbesondere weil meine Gäste so auch mal DJ sein können 😉

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